Radmarathon Tannheimer Tal 2011

Nachdem ich mir ja dieses Jahr einen neuen Rennergekauft habe und im Anbetracht des Ötztalerstartplatzes ,bin ich bei schönsten weiter ins Tannheimertal gefahren um am Radmarathon teilzunehmen.

230km mit knapp 3000hm waren zufahren .Pünktlich um 6:00 Uhr gings los Richtung Pfronten .Das Feld vom 900 Starten fuhr extrem nervös ich hielt mich zwar im vorderen Drittel was mir aber einen Ausflug in die Wiese nicht ersparte. Ja mei Gelände tauglich bin ich ja . Mit einigen Bremsmanövern fuhren wir sehr flott durchs Lechtal. Das Wetter hielt sich an die Prognose , nur der Föhn störte etwas. Wind von vorn nicht so toll aber das Feld war dicht beisammen und ich konnte einige Körnchen sparen. Nach der Laabe in Holzgau bröselte alles auseinander und es ging über Steeg nach Warth zum Flexenpass hoch.


Die Abfahrt durch die alte Galerie nach Alpe Rauz war nicht ohne .Die folgende Steigung über Zürs zum Arlberpass  ist eigentlich kein grosses Problem nur wenn der Wind von vorne kommt ist es kein Zuckerschlecken. Oben am Pass Verpflegung Flaschen füllen Weste zu und rein in die Abfahrt nach St.Anton. Wetter war immer noch prima und die Kurven gingen bestens zu Fahren . Am Ende einer Galerie bekam ich etwas Wasser von oben ab. Ich hoffe mal das es keine Kuh war, die Flüssigkeit verlor. Nun sollte es 50km von St.Anton nach Imst gehen .Klasse toll ich war erst mal allein also warten bis was von hinten kommt. Lange musste ich nicht warten und es kam eine kleine Gruppe. Reinhängen mitfahren ab und zu führen und möglichst flott nach Imst kommen. Irgendwie lief die Gruppe nicht . So lies ich und meine Mitstreiterin die 3 anderen Ziehen. Kurz danach kam eine grosse Gruppe mit vielen Fahrern und plötzlich lief es . Wir fuhren die 3 wieder auf und es ging nach Imst. Wieder Flaschen gefüllt und weiter zum Hahntennjoch. Eine wirkliche Hausnummer nach 160 km .Dieser Pass ist sehr unrythmisch zufahren. Am Anfang richtig steil mit bis zu 15 % dann wird flacher um wieder richtig knackig zuwerden.Ich überholte viele Fahrer was meiner Moral recht gut tat. Oben angekommen

Windweste an kurz Flasche gefüllt und rein in die Abfahrt


–Langsam zog es zu und ich hoffte trocken ins Ziel zukommen. Leider hat durch das schlechter werdende Wetter auch der Wind gedreht und kam sehr stark im Lechtal von vorn. Ohne Gruppe geht nicht war mein Gedanke. Wir waren zu dritt .Die Maschine in der Führung war mir zu schnell und ich ging fliegen. Scheisse dachte ich mir alleine im Wind keine Chance. Es war kein grosses Loch, aber ich kam nicht hin. Es rollten ein paar an mir vorbei und ich versuchte in deren Windschatten wieder Anschluss zu finden. Ich war wieder dran und die Gruppe lief bestens nur wenn Mr. Machine in der Führung war musste man schauen das kein Loch aufging. Woher nimmt der Kerl die Kraft nach über 200km. Endlich Weissenbach nur noch den Gaichtpass hoch. Ja nur noch, irgendwie tat ich mir schwer den Anderen zufolgen . Ich kurbelte schön hoch nur fehlte irgendwie der Zug nach vorn. Oben angekommen kam der Wind von vorne und die Kilometer nach Tannheim schienen kein Ende zu nehmen.

Dann das Ziel in 7 Std.44Min.48sec mit einem Schnitt 29,69 km/h war ich vollauf zufrieden die Platzierung bei den 30-50Jährigen war auch Top 98.

Es sind zwar noch ein paar Baustellen fürn Ötztaler offen .Nur sonst hätte man ja kein Ziel mehr.

Zuerwähnen ware noch die Top Verpflegung und Organisation und Absperrung.


24.7.11 18:13

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