Pfronten Marathon gut gegrillt fährt es sich besser

Der heißeste Tag 2010 und ich hab mich entschlossen in Pfronten die Extrem Strecke über 70km und 2600hm zu fahren. Na gut wenigstens frieren werde ich nicht und es ist für alle gleich. Zum Start um 9.30 Uhr standen über 200Teilnehmer in der Sonne und alle wussten es wird ein verdammt heisser Tag. Blos das  Trinken nicht vergessen. Der letzte Anstieg über die Südseite des Breitenberges wird ein Backofen werden. Okay erst mal den Breitenberg von der Nordseite erklimmen über 800hm standen auf dem Programm. Ich kam gut in den Berg rein es lief recht gut. Die 4200hm vom Sella Ronda Hero merkte ich zwar etwas , aber das Gefühl war schon nicht schlecht so forcierte ich etwas und kam gut zur ersten Verpflegung oben auf dem Breitenberg. Die Abfahrt und erst mal an den blöden Rollschotter gewöhnen. Pfronten ist ein Phänomen . Nirgens rollt der Schotter schlimmer als dort . Die Kurven gingen gut und ich holte auf .Unten erwischte ich eine gute Gruppe, in der einer mit roten Überschuhen (wie geil ist dass denn bei 30° arbeitete wie ein blöder . Gut lass Ihn arbeiten. Es ging dann in den Anstieg zum Edelsberg. Wunderbar die haben den Anstieg zur Kappeler Alm komplett neu belegt, da hättens gleich Teeren können. Gut trotzdem ist die Rampe verdammt steil. Kappeler wie immer mit super Musik Hard & Heavy wie der Anstieg. Flasche gefüllt und weiter ging es nach oben zum Edelsberg. Im kurzen Schotterstück musste ich wegen einem Tourenhirsch die Linie verlassen und prompt schmiss ich das Rad weg. Knie am Lenker angeschlagen, Schienbein an der Pedale. Passiert halt. Die Abfahrt von Edelsberg ging gut und ich war voll im Plan. Der kurze Anstieg zum Himmelreich lief richtig prima. Nur es war mitlerweile Bruzz warm. Jedes Schattenstück war willkommen. Dann die Abfahrt durch das Himmelreich . Ein Hohlweg mit blöden Steinen wenn man die Linie trifft kein Problem. Wenn nicht , dann  aua. Ich traf die Linie und kam problemlos durch.  Vor dem Anstieg zum Breitenberg traf ich auf die Kurzstreckler. Bei der Verpflegung vor dem Anstieg tankte ich noch einmal auf .Dann rauf auf den Berg. Es war heiss wie in der Sauna. Erstaunlich, ich kam mit der Hitze gut zurecht und trat meinen Rhythmus. Kein  Schatten ,einfach nur heiss. Gnadenlos brannte die Sonne .Ich fuhr trotz der heissen Witterung flott nach oben. Dann die Abfahrt .Es lief prima. Die Serpentinen bremste ich gut an .

Der Rest zum Ziel nur noch Frormsache.

So kam ich mit 4:26:58 Std. als 13. der Masters und 69. der Gesamtwertung ins Ziel.

Leicht gegrillt und Zufrieden.


Jetzt erst mal schönen ruhiges Fahren angesagt bis in 3 Wochen das Stubai ruft.

8.7.10 22:12

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