25th Annual Fat Tire Spectacular garmisch-Partenkirchen 2010

Es war wieder soweit die Amerikaner richteten zum 25, mal ihr Fat Tire Race am in Esel in Garmisch-Partenkirchen aus. Dieses Rennen ist warscheinlich das älteste MTB rennen in Deutschland.

Das Wetter zeigte sich nicht von der besten Seite aber es war nicht kalt und die einzelnen kurzen schauer störten nicht wirklich.

Punkt 11Uhr starteten die Teilnehmer zum Jubiläumsrennen. Der 4km Rundkurs war wieder 5x zu durchfahren. Am Start die üblichen Verdächtigen . Ich kam gut weg und klemmte mich hinter die Spitzte.Alter Schwede diese Cross Country Rennen sind nichts für mich genacht .Oben am Startberg pumpte ich wie ein Maikäfer. Trotzdem kam ich gut mit. So spulte ich Runde für Runde ab. Die Wurzelabfahrt wurde durch den Regen etwas glitschiger aber immer noch gut zufahren.Nach vorne ging nichtsmehr. Von hinten kam nichts mehr so wurde ich dieses Jahr 2. in der Alters Klasse und 6. Gesamt.

Mit Burger und Bier wurde das Ergebniss ausreichend gefeiert .

 



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Nationalpark Bike Marathon 2010 Scuol Schweiz

Wie es mir ergangen ist steht unter Sponser Sportfood

 http://www.sportfood4you.ch/2010/09/nationalpark-bike-marathon-scuol-2010/#more-2106

 

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Arlberg Bike Marathon 2010

August Zeit Arlbergzeit.Dieses Jahr bei absolutem warmen Kaiserwetter.Bei Blick auf die Startliste sah es richtig gut Besetzt aus.Mal sehen was geht auf jedenfall versuchen schneller zusein als im letzten Jahr. Das wird nicht so leicht sein weil das 09 Rennen schon richtig gut war.Punkt 10.00 Uhr der Start hinter einem Audi R8 Cabrio V10.Jedes Jahr ein anderes Startfahrzeug nicht schlecht das Teil in rot.Wie immer die Arlbergstrasse runter bis St.Jakob.Dann rein in den ersten Berg rauf zur Putzenalpe.Mit Blick zur Spitze ging ich in den Berg. Hallo etwas rausnehmen die sind zuschnell für Dich dachte ich mir und lies es etwas langsamer angehen.Ich kam prima in Tritt und so war ich recht flott oben.Beim Trinken vor einer Kurve wollte ich die Flasche mit den Zähnen halten.Ja und dann brach mir der Trinknüpfel ab und bumms lag die Flasche unten. Gut das ich eine Zweite hatte. So langsam hab ich alle Möglichkeiten des verlierens von Flaschen durch.Die Abfahrt  lief Top. Der zweite Anstieg zum Gampen ging super. Das könnte heute was werden mit Zeitverbesserung.Den Trail runter dann Richting Verwall .Gruppe erwischt und gut über das Teerstück gekommen. Danach trat ich an und weg war ich. Der steile Stich aus dem Moostal zum Bildstöckl war heuer recht grob. Trotzdem konnte ich es gut durchfahren.Die Abfahrt lief bestens nur etwas aufpassen weil der Schotter fies rollte.Dann den Trail an der Rosanna entlang. Hinter mir nix zu sehen vormir auch nicht. Halt kurz vor Ende des Trails ein weisses Trikot vor mir.Malschauen ob was geht. Ich kam ran. Nur er bemerkte mich und zog an. Ich hintereher. Dann war ich dran ich wartete bis zur leichten Steigung zum Ziel . Drückte den Gang voll durch und gewann den Sprint gegen den Youngster.Mit einer Zeit von 2:17 Std. und 7 Minuten schneller als letztes Jahr.Belegte ich den 10 Platz in der Altersklasse M40 und 33. Gesamt. Bin sehr zufrieden. Zuerwähnen wäre noch, dass das Trikot dieses Jahr irgendwie trotz kleiner Größe wie ein Sack wirkt. Dann lieber wieder mal ein Handtuch.

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Stubai Bike Marathon 2010

Am 1.August fand zum 10. mal der Stubai Bike Marathon statt.Absolutes Top Wetter begrüsste die 400 Teilnehmer zur Jubiläumsausgabe.Um 8.30 Uhr fiel der Startschuss und durch die Verlegung des Start-Zielbereiches in die Ortsmitte von Mieders im Stubaital.Fiel die Einführungsrunde weg und es ging gleich in den ersten knapp 800hm langen Anstieg.Da ich eigentlich die lange Runde mit 72km und 3700hm fahren wollte,lies ich es etwas ruhiger aber bestimmt angehen. es lief recht gut alles war Prima .Die Beine kurbeltenden Berg hoch. Der Anstieg liegt sehr lange im Schatten. Es war angenehm zu fahren.Dann ging es in einen neuen Trail bergab. Da merkte ich dass meine Vorderbremse nicht ganz so wollte wie ich es gerne hätte.Der 2.Anstieg zur Galtalm war letztes Jahr der absolute Backofen.Dieses Jahr war es nicht ganz so heiss. Der Schweiss floss trotzdem in Strömen.Dieser Anstieg liegt nicht nur voll in der Sonne,er ist die letzten 350hm durchschnittlich 16% steil und das auf Schotter.Mir ging es gut und ich kam prima mitallem zurecht. Nur in folgenden Abfahrt das Problem mit der Bremse.Ich musste die Kurven ewig vorher anbremsen und dadurch verlor ich leider Zeit. Ich beschloss bei der Streckenteilung auf die Mittlere Runde mit 42km und 2200hm zu gehen .Der Trail zu den Telfserwiesen ging auch mit 1 1/2 Bremse ganz gut.Dann nur noch die steile Rampe in den Ort.Es war geschaft mit 3:09,46 Std war 5 bei den Senioren und Gesamt 47. Alles in allem bin ich zufrieden.Grosses Lob an die Organisation . Dieser Marathon ist bei moderatem Startgeld bestens Organisiert. Die Strecke ist eine der Ansruchvollsten die es gibt. Über die Landschaft braucht man keine Worte zu verlieren .Einfach Geil.

Das Bild wurde von Walter Andre( www.sportfotos-andre.at ) aus Innsbruck bei der ersten Verpflegung aufgenommen...danke Walter

 

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Pfronten Marathon gut gegrillt fährt es sich besser

Der heißeste Tag 2010 und ich hab mich entschlossen in Pfronten die Extrem Strecke über 70km und 2600hm zu fahren. Na gut wenigstens frieren werde ich nicht und es ist für alle gleich. Zum Start um 9.30 Uhr standen über 200Teilnehmer in der Sonne und alle wussten es wird ein verdammt heisser Tag. Blos das  Trinken nicht vergessen. Der letzte Anstieg über die Südseite des Breitenberges wird ein Backofen werden. Okay erst mal den Breitenberg von der Nordseite erklimmen über 800hm standen auf dem Programm. Ich kam gut in den Berg rein es lief recht gut. Die 4200hm vom Sella Ronda Hero merkte ich zwar etwas , aber das Gefühl war schon nicht schlecht so forcierte ich etwas und kam gut zur ersten Verpflegung oben auf dem Breitenberg. Die Abfahrt und erst mal an den blöden Rollschotter gewöhnen. Pfronten ist ein Phänomen . Nirgens rollt der Schotter schlimmer als dort . Die Kurven gingen gut und ich holte auf .Unten erwischte ich eine gute Gruppe, in der einer mit roten Überschuhen (wie geil ist dass denn bei 30° arbeitete wie ein blöder . Gut lass Ihn arbeiten. Es ging dann in den Anstieg zum Edelsberg. Wunderbar die haben den Anstieg zur Kappeler Alm komplett neu belegt, da hättens gleich Teeren können. Gut trotzdem ist die Rampe verdammt steil. Kappeler wie immer mit super Musik Hard & Heavy wie der Anstieg. Flasche gefüllt und weiter ging es nach oben zum Edelsberg. Im kurzen Schotterstück musste ich wegen einem Tourenhirsch die Linie verlassen und prompt schmiss ich das Rad weg. Knie am Lenker angeschlagen, Schienbein an der Pedale. Passiert halt. Die Abfahrt von Edelsberg ging gut und ich war voll im Plan. Der kurze Anstieg zum Himmelreich lief richtig prima. Nur es war mitlerweile Bruzz warm. Jedes Schattenstück war willkommen. Dann die Abfahrt durch das Himmelreich . Ein Hohlweg mit blöden Steinen wenn man die Linie trifft kein Problem. Wenn nicht , dann  aua. Ich traf die Linie und kam problemlos durch.  Vor dem Anstieg zum Breitenberg traf ich auf die Kurzstreckler. Bei der Verpflegung vor dem Anstieg tankte ich noch einmal auf .Dann rauf auf den Berg. Es war heiss wie in der Sauna. Erstaunlich, ich kam mit der Hitze gut zurecht und trat meinen Rhythmus. Kein  Schatten ,einfach nur heiss. Gnadenlos brannte die Sonne .Ich fuhr trotz der heissen Witterung flott nach oben. Dann die Abfahrt .Es lief prima. Die Serpentinen bremste ich gut an .

Der Rest zum Ziel nur noch Frormsache.

So kam ich mit 4:26:58 Std. als 13. der Masters und 69. der Gesamtwertung ins Ziel.

Leicht gegrillt und Zufrieden.


Jetzt erst mal schönen ruhiges Fahren angesagt bis in 3 Wochen das Stubai ruft.

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Sella Ronda Hero MTB Track

Sella Ronda die  meisten denken an Schifahren um die Sella und Langkofel. Die Schmalspurfraktion an den Sella Ronda Bike Day.

Nichts der gleichen es war Mountainbiken auf 82 km und 4200hm.Diese Eckdaten klangen schon recht respekteinflösend. So fuhr ich am Tag vor dem Wettkampf nach Wolckenstein.

In Wolkenstein sah ich dann auch den ersten Anstieg zum Dantercepies. Sieht recht gut aus die ersten 800hm . Da musst du morgen rauf  .

Wettkampftag 7.00 Uhr es ist kühl draußen nur 7°. Ja auf 1500 Metern Höhe ist es halt mal frisch.Deswegen Armlinge ran  Weste ran und zum Start rollen. Der Start in der Sonne. Wie die Erdmännchen standen wir und genossen die Warmen Strahlen.

8.00 Uhr Start und knapp 500 Fahrer setzten sich in Bewegung. Da ich keine Lizenz besitze musste ich von hinten Starten. Lizenz hätte mir auch nichts genützt , weil nur Italienische Lizenzinhaber vorne standen. Es ist schon lustig zum Schluss zusehen dass ein Italienischer Lizenzinhaber mit 10 Std. ins Ziel kommt am Start aber vor dir steht und dich in der Auffahrt blockiert. Weil er nicht vorwärts kommt. Südtirol ist glaub ich doch Italien. Wenn es um Startaufstellungen geht

Ich tankte mich durch die Reihen. Es ging eigentlich nur hoch steiler flacher aber immer hoch  Richtung Dantercepies. Dann die erste Richtige Rampe.

Wow einen blöder Schotter kein Gripp nichts also schieben. Dann der Gipfel und runter ging es über einige Schotterkurven dann über die Wiese mit schönen Gräben in den ersten Trail des Tages . Mal reinkommen nichts riskieren der Tag ist noch lange.Ging alles Prima nach Corvara dann hoch zum Prolongia 2157 m hoch . das einzig gute war dass durch einige Wolken die Temperatur nicht so hoch war. Oben am Plateau ein geiles Panorama mit Blick auf die Konigin der Dolomiten.. die Marmolada. Wow. Hammer. Die anschliesende Anfahrt auch. Der Trail Richtung Campolongo ein Traum. Im Anschliesen trail vom Campolongo verlor ich eine Flasche, so dass ich für den nächsten Anstieg zum Sourasass haushalten musste. Dieser Anstieg ist das fieseste was ich je gefahren bin. Es kommt ein Stück wo 500hm auf knapp 3km gemacht werden . Wandertag war angesagt. Oben angekommen pfiff ein kühler Wind auf 2351m und ich zog die Armlinge hoch. Die Querung zum Pordoi Joch war ein Trail , erste Sahne, rauf ,runter Steine,Wurzeln ,Schnee und zum Schluss ein Sumpfloch . ich zog es vor die Schlammsuhle zu umlaufen weil fahren ging nicht.Dann ging es mal auf Asphalt die letzten Kehren hoch zum Pordoi.Ich fuhr mit  zwei Ragazzi und wir sahen ca. 100m vor uns eine Rennradgruppe . Kurzer Blick untereinander, allgemeines Nicken und ab ging die Marie. Tja Jungs auch Stollenfahrer sind schnell. Nach der Verpflegung hatte ich wieder 2 Flaschen. Dann ging es ein ein Stück die Passstrasse runter um in einen Weg neben der Strasse zu münden. Dieser entwickelte sich zu einem absoluten Hammertrail.Erst noch richtig schön zufahren ging es dann steil zur Sache. Dieser Trail schlängelte sich in Richtung Canazei. Ein paar haarige Stellen gab es dennoch . ich kam gut runter sogar mit einer 160ger Scheibe vorne. Geht alles wenn man will. Durch Canazei und er letzte Anstieg stand auf dem Programm. Dieser sollte noch mal  knapp 1000hm haben. Der Anstieg zum Val Duron war mit etlichen steilen  Rampen durchsetzt. Da war er wieder der Wandertag meinen Mitstreitern gings nicht anders. Alle litten die 6 Stunden Marke war auch schon gefallen. So kämpften wir uns ins Val Duron es wurde flacher und alle wussten ganz da hinten ging es noch mal nach oben zum Malknechtsjoch auf 2286m. Leider rollte es nicht so wie ich wollte.Der Schotter war recht grob so waren Kilometer in diesem Landschaftlich wunder schönen Hochtal zäh wie ein Kaugummi an der Schuhsohle. Dann rauf zum Mahlknechtsjoch.Es ist immer wieder faszinierend wie langsam man fahren kann ohne umzufallen. Kurz runter zum Refugio Dialer noch mal tanken . Jetzt nur noch über die Seiseralm kurz rauf zur Zallinger Hütte und dann über die Schotterstrasse Richtung Wolkenstein. Hab ich mir so gedacht nur ein Moment der Unaufmerksamkeit und ich hatte mich kurz Verfahren. Eigentlich war alles perfekt ausgeschildert nur an dieser Stellen hing nur ein Flatterband. Mit ordentlich Wut im Bauch peitschte ich über den Schotterweg. Die Wellen die noch kamen drückte ich erstaunlich gut durch. Die Landschaft war mir mitlerweile wurscht . Ich wollte nur noch ins Ziel. Noch ein schmaler Trail vor Wolkenstein dann war es geschafft. Mit 7.28:17Std stand ich als 28. der " Hobbyklasse" im Ziel des Selle Ronda Hero. Ja irgendwie waren wir alle Helden die diese Tortur gemacht haben . Dieser MTB Marathon stellt alles in den Schatten sei es die Höhenmeter , die Anstiege ,die Abfahrten  und zum Schluss natürlich die Landschaft die Landschaft. Klar gibt es welche mit mehr Höhenmetern oder Kilometern. Nur hier ist der Schotter und Trailanteil so hoch wie bei keinem anderen Marathon. Ich glaub wir sind nur 8km von 82 auf Teergefahren.Man kann eigentlich nie ausruhen. Man ist immer am Arbeiten.

Zu erwähnen wäre noch dass es im Starterpaket einen Rucksack von Deuter ,ein Trikot von Gore Bike Wear und ein Buff  gab.

 

Wer die Strecke mal Virtuell abfliegen will hier der Link dazu http://vimeo.com/12670415

Hier noch eine sehr schöne Dia Show von Val Gardena Marketing vom Rennen

http://www.flickr.com/photos/valgardena/sets/72157624258383007/show/

Hier ein Bild von mir

 http://www.flickr.com/photos/valgardena/4744894747/sizes/o/in/set-72157624258383007/


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Craft Bike Trans Germany 2010 von Nässe ,Kälte und Dreck in die warme Sonne

1.Etappe von Garmisch-Partenkirchen nach Lermoos über 81,44km und 2154hm.

Meine Heimetappe habe ich mir wahrlich anders vorgestellt. Es goss wie aus Kübeln und die Temperaturen waren im einstelligen Bereich.Na dann halt mal wieder Schlechtwettermodus an. Ich war angezogen wie zum Langlaufen.

Um 10.15 Uhr viel der Startschuss und 1206 Mountainbiker setzten sich in Bewegung. Na ja jedendenfalls bis zur ersten Rampe der Partnachalm. Dort wurde es teilweise zum Wandertag. Okay den Berg hoch gut zu Fuß vorbei gesprintet. Nützte leider nichts ich schmiss die Kette von Ritzelpaket in die Speichenseite. Toll wunderbar geht gut los also das Teil rausgezerrt und mit Wut weiter. Es lief echt gut bis in die Leutasch ich hing an einer sehr gut laufenden Gruppe dran. Wie es dann ins Gaistal ging bröckelte die Gruppe auseinander. Ich fühlte mich gut und rückte etwas aufs Tempo. Kalter Gegenwind pfiff im Gaistal. Die Temperatur ging bis auf 4° zurück und in der anschließenden Abfahrt von der Ehrwalderalm bekam ich klamme Finger. Gut ich konnte meinen Heimvorteil in der Abfahrt ausnützen.Aber unten waren meine Finger so steif, dass mir beim rausziehen die Trinkflasche runterfiel. Was soll’s dachte ich kommt eh gleich Verpflegung. Mit Einer komme ich bis ins Ziel. Dann kam der Anstieg zur Tuftlalm 5km lang 550hm und durchschnittlich 16% steil. Na wenigstens wurden die Finger warm. Dann runter Richtung Lähn über einen aufgeweichten Wiesenweg Richtung Lermoos. Der Schluss noch ein Trail . Gut zu fahren trotz der Nässe nur die Schieber störten. Dann war  es geschafft. Dreckig wie ein Schwein war ich im Ziel. Es sollte noch härter werden denn Wetterbesserung war erst mal nicht in sicht.

 

2.Etappe von Lermoos nach Pfronten über 74,7 km und 1863hm

 

Nach dem ich Heimschläfer gewesen bin. Der Vorteil noch mal Wäsche gewaschen. Rad gerichtet.Petrus hatte in der Nacht einen Wasserrohrbruch. Es schüttete was das Zeug hielt. So musste der Veranstalter einige Streckenteile auf  die Radwege verlegen. Die nur unter Wasser standen.Auf der original Strecke wären uns teilweise Sturzbäche entgegengekommen. Von oben hielt es sich langsam zurück. So Starten um 11.00Uhr die Teilnehmer Richtung Allgäu. Heute stand ein richtiges Sägezahn Profil auf dem Programm. rauf runter immer schön im Wechsel.Auf dem ersten Anstieg nach Berwang folgte die Abfahrt Richtung Rotlech Stausee und ins Lechtal. Die Bachdurchquerungen hatten was von Kneippkur Arschkalt war das Wasser. Die Durchfahrten teils richtig tief. Einer meiner Mitfahren wollte unbedingt einen Ganzkörper Guss und legte sich voll in den Bach. Na prima dachte ich. Aufpassen danach bist du zwar sauber aber kalt ist dir auch. Die Abfahrt war vom Regen der Nacht fies ausgewaschen. Konzentriert bleiben und keine Panne riskieren.Es standen genügend mit ein Platten herum.Ich frage warum soviel immer noch Schlauch fahren. Gut ihr Problem. Mein Motto Bleibt die Milch macht’s. Über den alten Gaicht Pass was für eine Rampe. Ging es ins Tannheimertal.Prima kenn ich noch von Skitrail. Einteil der Strecke führte dann auch über Streckenteile der Loipe. Einletzter langer Anstieg bei Zöblen. Die Abfahrt mit bestem Rollschotter . ja Pfronten lässt schon Grüßen.Nur noch die Strasse von Grän nach Pfronten runterkurbeln und ich war im Ziel. Dort bekam ich von Frank+Mandy noch ein Mini-Fläschchen Schnaps geschenkt . Mit dem Motto lieber Besaufen als Ersaufen. Danke dafür.Dann ab ins Camp . Raus aus den Klamotten. Duschen. Rad pflegen. Hoffen dass es morgen besser wird . Diesmal hab ich mir eine Massage gegönnt.Obwol meine Beine sich recht gut anfühlten.

 

3.Etappe von Pfronten nach Sonthofen über 55,5km 1830hm

 

Der erste Blick nach draußen lies Gutes hoffen. Die Wolken rissen auf. Es schien ein guter Tag zuwerden.Tatsachlich die Sonne kam raus und es wurde wirklich warm.Beim Brille aufsetzen brach mir der Bügel ab .Gut mit einem ging’s auch nicht schlecht. In Sonthofen wird es schon einen Optiker geben.10.00Uhr Start und los ging’s. Die legten wieder ein Tempo vor als wäre die Etappe an der nächsten Ecke zu Ende.Na gut mal schauen wie es geht. Es stehen ja 3 Anstieg auf dem Programm. Der erste sollte gleich ein Richtiger Kracher werden.Hoch zur Buchel Alpe. Ja das war mein Terrain steil leichter Schotter. Eine Kehre nach der anderen. Ich fuhr meinen Rythmus lies mich nicht beirren.Nach der Alpe ging dann auf Angriff über weil einfach jetzt mehr Platz war.Ich finde es immer wieder schön wenn einer nach dem anderen wegplatzt.Dann war es mit Fahren erstmal vorbei. Weil ein Bodenloser Weg zum schieben zwang.Andere schmieren sich den Lehm ins Gesicht wir latschen durch.Die nachfolgenden Abfahrten forderten leider auch einige Sturzopfer. Gerade auf dem Teer war’s in den Kurven sehr rutschig.Der letzte Anstieg des Tages war ziemlich lang und oben raus noch schottrig.Danke an die Älpler mit ihren riesen Kuhglocken. Motivierte ungemein auch wenn ich danach fast einen Hörschaden hatte.Dann runter nach Sonthofen. Wow viele Zuschauer und endlich mal im Ziel stehenbleiebn ohne zu erfrieren.Dann Optiker finden .Danke Steffi für den Tip zwar nicht die gleiche Farbe aber Bügel ist Bügel. Rein  ins Camp Duschen. Zur Pasta Party. Endlich mal laue Sonne genießen. Sehr Geil.

 

Letzte Etappe von Sonthofen nach Bregenz über 74,5 km und 1365 hm

Kaiserwetter am morgen . Keine einzige Wolke zusehen. Leider eine sehr Asphaltlastige  Etappe. Ging leider nicht anders Genehmigungen fehlten und so mussten wir 40 km die Rennradfahrer mimen. Um 10 ging es wieder los mit irgendwelchen Politische Größen aus der Region auf E- Bikes.Ich hasse E- Bikes . warum wird sich noch zeigen. Das Feld schlug ein enormes Tempo an . Ich dachte nur hoffentlich macht keiner einen Fehler. Sonst kracht es gewaltig.Die Strasse verengte sich etwas . Feld bremste kurz obligatorisches Pfeifen. Einer der Politiker natürlich mit E-Bike sonst hätte er das Tempo nicht halten können. Die volle Panikbremsung mit Salto . Kleine Bemerkung am Rande diese Leute hätten nach 1 km raus aus dem Feld gehört . die Behindern nur und gefährden sich und andere .

Mit vollem Tempo gings in  den Riedbergpass .Den RR Fahren ein Begriff. Ich kam gut hoch nur in der Abfahrt hatte ich wieder mein Gewichtsproblem.Man kann nicht alles haben . In der Ebene kamen dann die Jungs mit dem dicken Oberschenkeln . Alter Schwede machte die Betrieb mir sollte es recht sein. Ich versteckte mich und lies sie arbeiten.Es lief gut eine Zeit um 3 Std war drin.Bis zu jenem Moment ich wollte geradeaus meine Mitstreiter links. Ich fuhr mit was leider falsch war . Wäre nicht so schlimm gewesen wenn sich nicht knapp 300 Leute verfahren haben . die dann einen Megastau bei einer Schiebepassage verursachten.Mitlerweile ist mir auch noch eine Speiche am Nippel gerissen. Dass ich die letzten 15km doch mit gebremsten Schaum fuhr.Den Zieleinlauf genoss ich diesmal richtig. Dierekt vor der Seebühne im Bregenz war das Ziel. Richtiger Toller Platz.

Nach 286 km und 7211hm kam ich als 87. von 467 Masters 353 von 1206 Teilnehmerins Ziel und war ich mehr als zufrieden .

Ich schaffte es auch ohne die Seuche durchzukommen. Zur 4 Etappe traten viele nicht mehr an weil es auf der Strecke zu wenige Dixies gab. Also plan B arbeitet mal daran.Jedem sein Dixie.

Ich fand die Trans Germany sehr gut . Die Abschlussveranstaltung in der Black Box war richtig gut.

Großes Lob an alle die zum Gelingen beigetragen haben.

Ganz großer Dank an Andreas Dietsch & Freunde von Modi –Craft für die Motivation und das Ihr meinen Müll mit entsorgt habt.

Bis zum nächsten Jahr.

 

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