Ötztaler Radmarathon 2011

Es ist Sonntag der 28.August 2011 .Um mich herum klatschen Leute mir wird auf die Schulter geklopft. Nein ich habe nicht gewonnen. Ich habe nur das erste mal den Ötztaler  Radmarathon nach 9.15 stunden beendet. Ich steh in der Sonne und mir geht so viel durch den Kopf. Eigentlich das ganze Rennen läuft noch mal im Schnelldurchlauf vor mir ab.

Die Kälte vor dem Start .Es waren nur etwas über 1°. da geht man in Sölden eher zum Skifahren.Es wurde Richtung runter nach Ötz auch nicht wärmer. Die Lange Nebelbank bei Längenfeld hob nicht gerade meine Stimmung. Es Kühtai rauf ging super. Die Stimmung mit dem weissen Bergen war genial.


Dann kam ein Schreckmoment in der Abfahrt runter vom Kühtai .Ich wurde bei High speed von einer Welle ausgehoben. Ein Glück, dass ich als alter Mountainbiker den Hintern etwas zurückversetzt habe und so den Lupfer einigermasen ausgleichen konnte. Nur eine Trinkflasche verlor ich dabei. Bei der Auffahrt um Brenner wurde es wämer und ich konnte mir eine neue Trinkflasche organisieren.Kurz oben Verpflegt und dann runter nach Sterzing. Man hat mir im Vorfeld gesagt ,dass jetzt das Rennen neu begingt.  Es stimmt der Jaufen ging super hoch nur die Abfahrt von demselbigen war ziemlich Haarig mit den ganzen Rissen im Asphalt.


Geschafft mitlerweile 31 ° in St Leonhardt erwarteten mich. Nun begann der Lange Anstieg zum Timmelsjoch . Man hat viel Zeit und grandiose Ausblicke. Ich trat gut nach oben.

 

Jetzt nur noch runter nach Sölden .

 

Nicht ganz ein Gegenanstieg bei der Mautstelle. Einige haben gesagt das ich mir für den ein paar Körner aufheben soll .wenn ich im Vorfeld gewusst hätte was des für a kleiner Buckel ist ,hätte ich die Körner beim Timmelsjoch rauf noch verbrannt. Ich genoss die Einfahrt nach Sölden. Nach 9:15 Stunden und ein paar Sekunden hatte ich die 238 km und 5500hm beendet. Wenn ich im nächsten Jahr einen Startplatz bekommen sollte werde ich es wieder tun .

3.12.11 16:26, kommentieren

Radmarathon Tannheimer Tal 2011

Nachdem ich mir ja dieses Jahr einen neuen Rennergekauft habe und im Anbetracht des Ötztalerstartplatzes ,bin ich bei schönsten weiter ins Tannheimertal gefahren um am Radmarathon teilzunehmen.

230km mit knapp 3000hm waren zufahren .Pünktlich um 6:00 Uhr gings los Richtung Pfronten .Das Feld vom 900 Starten fuhr extrem nervös ich hielt mich zwar im vorderen Drittel was mir aber einen Ausflug in die Wiese nicht ersparte. Ja mei Gelände tauglich bin ich ja . Mit einigen Bremsmanövern fuhren wir sehr flott durchs Lechtal. Das Wetter hielt sich an die Prognose , nur der Föhn störte etwas. Wind von vorn nicht so toll aber das Feld war dicht beisammen und ich konnte einige Körnchen sparen. Nach der Laabe in Holzgau bröselte alles auseinander und es ging über Steeg nach Warth zum Flexenpass hoch.


Die Abfahrt durch die alte Galerie nach Alpe Rauz war nicht ohne .Die folgende Steigung über Zürs zum Arlberpass  ist eigentlich kein grosses Problem nur wenn der Wind von vorne kommt ist es kein Zuckerschlecken. Oben am Pass Verpflegung Flaschen füllen Weste zu und rein in die Abfahrt nach St.Anton. Wetter war immer noch prima und die Kurven gingen bestens zu Fahren . Am Ende einer Galerie bekam ich etwas Wasser von oben ab. Ich hoffe mal das es keine Kuh war, die Flüssigkeit verlor. Nun sollte es 50km von St.Anton nach Imst gehen .Klasse toll ich war erst mal allein also warten bis was von hinten kommt. Lange musste ich nicht warten und es kam eine kleine Gruppe. Reinhängen mitfahren ab und zu führen und möglichst flott nach Imst kommen. Irgendwie lief die Gruppe nicht . So lies ich und meine Mitstreiterin die 3 anderen Ziehen. Kurz danach kam eine grosse Gruppe mit vielen Fahrern und plötzlich lief es . Wir fuhren die 3 wieder auf und es ging nach Imst. Wieder Flaschen gefüllt und weiter zum Hahntennjoch. Eine wirkliche Hausnummer nach 160 km .Dieser Pass ist sehr unrythmisch zufahren. Am Anfang richtig steil mit bis zu 15 % dann wird flacher um wieder richtig knackig zuwerden.Ich überholte viele Fahrer was meiner Moral recht gut tat. Oben angekommen

Windweste an kurz Flasche gefüllt und rein in die Abfahrt


–Langsam zog es zu und ich hoffte trocken ins Ziel zukommen. Leider hat durch das schlechter werdende Wetter auch der Wind gedreht und kam sehr stark im Lechtal von vorn. Ohne Gruppe geht nicht war mein Gedanke. Wir waren zu dritt .Die Maschine in der Führung war mir zu schnell und ich ging fliegen. Scheisse dachte ich mir alleine im Wind keine Chance. Es war kein grosses Loch, aber ich kam nicht hin. Es rollten ein paar an mir vorbei und ich versuchte in deren Windschatten wieder Anschluss zu finden. Ich war wieder dran und die Gruppe lief bestens nur wenn Mr. Machine in der Führung war musste man schauen das kein Loch aufging. Woher nimmt der Kerl die Kraft nach über 200km. Endlich Weissenbach nur noch den Gaichtpass hoch. Ja nur noch, irgendwie tat ich mir schwer den Anderen zufolgen . Ich kurbelte schön hoch nur fehlte irgendwie der Zug nach vorn. Oben angekommen kam der Wind von vorne und die Kilometer nach Tannheim schienen kein Ende zu nehmen.

Dann das Ziel in 7 Std.44Min.48sec mit einem Schnitt 29,69 km/h war ich vollauf zufrieden die Platzierung bei den 30-50Jährigen war auch Top 98.

Es sind zwar noch ein paar Baustellen fürn Ötztaler offen .Nur sonst hätte man ja kein Ziel mehr.

Zuerwähnen ware noch die Top Verpflegung und Organisation und Absperrung.


1 Kommentar 24.7.11 18:13, kommentieren

AlpenBike Cup Oberammergau 2011

Nach meinem Ausflug in die Ultral Trail Laufwelt dachte ich mir ich könnte vor dem Tannheimer Rennradmarathon noch ein MTB Rennen fahren. So fuhr ich am Samstag schnell nach Oberammergau und holte mir ein Nummerntaferl fürs Rennen.

Der Wetterbericht sagte für Sonntag bis in den Nachmittag hinein sonniges Wetter voraus. Allerdings ging in den frühen Morgenstunden ein heftiges Gewitter mit Starkregen nieder. Aber es riss auf und die Sonne strahlte von einem Blauen Himmel.

Ich traf genügend alte Bekannte wieder die mich schon etwas vermisst haben. Na ja dachte ich mal schauen wie es läuft mit dem wenigen Mtb Kilometern.

Punkt 9.30 Uhr gings los und ich reihte mich erst mal ein. Da die Strecke mit 55km und 1780hm nicht gerade lang war wurde ganz schön Tempo gebolzt. Die Streckenführung war etwas modifiziert worden und so fuhren wir auf einem nassen Wiesenweg Richtung Altenau. Wäre nicht so schlimmgewesen wenn nicht einige schmale Passagen das Feld etwas bremsten und einen kleinen Stau verursachten. Danach wurde es erst mal Bergig .Über die Rodelbahn und einen anschliesenden Forstweg der durch den Regen recht rutschig war .Dann Hoch zum Pürschling mit seinen Hammerrampen .Der Kofelsteig war sehr schön zu fahren solange man links keinen Blick riskiert da geht nämlich abwärts. Die Abfahrt über die Kolbensattel Hütte klappte wunderbar. Ich konnte das erste mal oben die Linkskehre fahren. Rennradfahren macht doch nicht die Fahrtechnik kaputt   Über die Kreuzigungsgruppe durch den Ort hoch zur Soilasalm .Dann den Ruppigen Trail runter zur Forstrasse und weiter zum Aiple . Die Einfahrt in den Weg runter vom Aiple war so was von weich und ausgewaschen das ich mich fast langmachte. Weiter hoch zum Aufacker .Langsam merkte ich doch das mir etwas Rennhärte fehlt.Trotzdem zog ich durch. Nun war eigentlich nur noch die Hölle zu meistern . Da ich in der Einfahrt schon fast am Boden lag zog ich die Schiebevariante vor. Man verliert nicht sehr viel. Nur wenn Man sich in der Hölle flachlegt dann kann man sich ganz bös weh tun. Nun nur noch über ein paar Buckel wieder Richtung Oberammergau und es war geschafft .  Platz 20 bei den Masters   85 Gesamt.

 


1 Kommentar 22.7.11 18:37, kommentieren

Salomon Zugspitz Ultratrail 25.Juni.2011

Nachdem Ich im Winter auf dem Salomon Zugspitz Ultratrail aufmerksam geworden bin. Reifte in mir der Gedanke daran teilzunehmen. Die Eckdaten der Supertrail genannten „Kurzen“ Strecke waren schon heftig 68,9km und 3127 Höhenmeter. Die Abstiegsmeter waren auch nicht zu verachten diese summierten sich weil der Start in Weidach/Leutasch Austria  und das Ziel in Grainau /Germany war, auf 3400.

So ging es am 25.06.11 um kurz vor Sieben  mit Shuttle Bussen nach Leutasch um von dort zu Starten.Trainiert war ich eigentlich. Eigentlich .....ja ich hatte zwar im Training schon mal 50km mit knapp 3000hm gelaufen und gegangen. Nur wie komm ich mit der Dauer klar ich kalkulierte 11 Stunden +-15min.Naja Letzter werde ich schon nicht werden.

Ich traf einige Bekannte am Start und meinen beiden Trinkflaschen am Laufrucksack waren mit Sponser Competition und Long Energy gefüllt. BCAA Gels und Liquid Energy waren auch dabei. Ein Bisschen reden um die Nervosität zu nehmen. Dann kam der Highway to Hell wie immer Startsong und es passte irgendwie.Es war zwar kein Highway eher das Gegenteil. Peng los gings.350 Athleten nahmen den Kampf mit der Strecke auf

Ich lief einfach mal mit.  Es ging kuppiert Richtung ersten großen Anstieg

über Hämmermoosalm


, Wettersteinhütte, Wangalm hoch zum Scharnitzjoch auf 2040m.Alles lief prima auch der Folgende Downhill.Ich war recht schnell Bergab unterwegs, auch in den sehr ausgewaschenen und teilweise Verblockten Passagen im Wald. Nun ging fast eben durch die Leutasch Richtung Mittenwald und ich spürte ein Ziehen in der Hüfte.Es sollte nicht das letzte Ziehen bleiben. Hoch zum Ferchensee dann der Abzweig zum Bannholzerweg dort die 3.Verpflegung zum BCAA Gel von den ich schon einige genommen habe kam jetzt Festnahrung in Form von gesalzenen Gurkenscheiben. Ich war ja schon fast 5 Stunden unterwegs.Das leichte Krampfen meiner Schienbeinmuskeln lies mich Salz nachfassen. Es wurde danach besser. Dafür verspannten sich langsam mein Nacken und Schultern. Der mit zig Stufen gespickte Downhill über den Kälbersteig machte mir ein neues Problem deutlich ich bekam Probleme beim Bergablaufen. Was heißt laufen, gehen war angesagt. Bei der 4 Verpflegung bei knapp 50km und noch über 1300 hm zu bewältigen.Über die Eiserne Brücke für die Partnachklamm hatte ich einen kurzen Blick übrig, ich kenne ja alle Wege. Quasi der Heimvorteil.Ob es ein Vorteil war die Strecke zukennen ich denke nein.

Über Partnachalm es waren mehr als 7Stunden vergangen. Ich sah nimmer ganz frisch aus.


Laut den Leuten an Strecke war ich gut dabei. Ging es über die Forststrasse Richtung Laubhütte

Es folgte der lange Steile Anstieg von der Laubhütte zum Sattel am Kreuzeck. Eine Serpentine nach der andern.Schmaler Weg, steil und ich hatte das Gefühl nicht vom Fleck zu kommen. Doch es zeigt sich ein Ende des Weges nur war es nicht das Ende des Anstieges. Nun waren von der 5 Verpflegung noch knapp 400hm über die Hochalm zum Osterfelderkopf zum bewältigen.Ich ging es mit gutem Schritt an.  Laufen Berghoch hatte ich schon länger eingestellt. Dann war ich oben nur über die Hupfleite zur Verpflegung und dann den Jägersteig runter nach Hammersbach von dort sind es dann 2,5km in Ziel. Klingt einfach, aber 1300 Hm runter und ich lief  wie Duffy Duck bergab. Die Holzstufen in der Hupfleite waren glitschig vom Dauerregen der Letzten Tage.Mit Willen und Aktivator  schaffte den Abstieg. Dann die letzten paar Kilometer auf Teer. Ein Glück das es schon kurz vor Acht Uhr abends war und ich nicht in die Gefahr lief, von irgend einer Hausfrau in Grund und Boden gerannt zu werden.

Dann noch 500m, 4,3,200 ich sah den Ziel Bogen... Wow viele Leute am Musik Pavillon in Grainau. Riesen Applaus, ich fühlte mich als hätte ich gewonnen. Ja ich habe gewonnen ich Hab die Strecke besiegt. In 11:05 Stunden kam ich als 30. der Masters Wertung nach knapp 69km und 3200hm, noch im Hellen ins Ziel.Meine Hose hatte ein schönes Höhen Profil.


Das Finisher-Präsent fand ich auch sehr schön. Wie die gesamte Organisation und Stimmung absolut Spitzte war.

 Vom Halbmarathon zum UltraTrail in 10Monaten mit der Zeit als eigentlicher Radfahrer.Ich bin Stolz auf mich und alle die diesen Lauf beendet haben Jetzt werden die Laufschuhe nur bei schlechtem Wetter geschnürt.Die nächste Zeit werde ich wieder mehr auf dem Velo sitzen.

1 Kommentar 3.7.11 09:33, kommentieren

Engadiner Skimarathon 2011

Wie es mir dort ergangen ist steht auf :

http://www.sportfood4you.ch/2011/03/engadin-skimarathon-2011/#more-4193

11.4.11 21:48, kommentieren

Ski Trail 2011 Tannheimer Tal,Tirol

Nach dem die Vorbereitung für die Langlaufsaison alles andere als gut war. Sturz beim Skiroller Training in den Acker.Komplette Linke Seite geprellt. An Training war 4 Wochen lang nicht zudenken.

 

So stand Ende Januar der SkiTrail in Tannheim an. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Die Temperaturen waren bei -12° zum Start .Ich war etwas nervös wie die Form nach der Vorbereitung sein würde. Punkt 9.30Uhr der Startschuss .Ich stand in der vordersten Startgruppe. Was nicht zu meinem Vorteil war jemand Strauchelte fiel mir genau in den Stock. Stockbruch in der Startphase nicht prikelnd, weil ich hatte niemand mit einem  neuen Stock an der Strecke stehen. Ein Glück das ich gleich neben der Strecke geparkt habe. Zum Auto neue Stöcke raus Kaputte rein und dann dem Feld hinterher. Ich hatte ja 55km und 680hm Zeit nach vorne zu Laufen. Ab diesem Zeitpunkt hat mich niemand mehr überholt.Zum Oberjoch rauf lief gut Platz um  Platz lief ich nach vorne . Das Wetter war genial die Temperaturen Bewegten sich im angenehmen Minus Bereich. Nur der Schnee war etwas Stumpf.Mein Ski lief aber recht gut.Im Bereich des Haldensee wurde Mangels Tragfähigkeit des Eises, eine Doppelstockspur gezogen. So geriet dass Überholen der 35km Läufer , auf die ich mitlerweile aufgelaufen war zum Langlaufroulette.Ich lief mein Tempo weiter bis zum Anstieg zum Wiesle noch mal rauf und dann die lange Schleife ins Ziel. Ein Top 100 Ergebniss habe ich knapp verpasst Platz 104.Im Anbetracht der Tatsache ,dass ich von ganz hinten nach vorne gelaufen bin kann ich nur sagen die Form passt.Da können der Ganghofer Lauf in der Leutasch und der Engadiner Skimarathon als Höhepunkt kommen.


1 Kommentar 16.2.11 18:54, kommentieren

München Halb Marathon 2010 oder wie ein Radfahrer zum Läufer wird

Im Juli dieses Jahr kaufte ich mir neue Laufschuhe. Eigentlich zum Trainieren in der Übergangszeit.Irgendwie kam ich auf die blöde Idee etwas Langes zu Laufen. Marathon nein geht nicht zuviele Radwettbewerbe. Zu wenig Vorbereitung.Durch Zufall entdeckte ich, dass dieses Jahr zum ersten Mal ein Halbmarathon im Rahmen des München Marathons ausgetragen wurde. Gut das ist es. Ich meldete Mich an.Ich der Radfahrer nehme an einem Laufwettbewerb teil. Der erste Laufwettbewerb seit den Bundesjugendspielen. Nein halt ,bei der Bundeswehr da musste ich auch Wettbewerb laufen. Das ist aber 25 Jahre her. Genauso alt wie der München Marathon.Die Idee war es ab und zu zwischen den Radtrainingseinheiten zu Laufen.Weil Radfahren hatte Priorität wegen dem Nationalpark Bike Marathon im August. Danach kommt Fat Tire und dann hätte ich 5 Wochen zur Vorbereitung .Das Muss reichen dachte ich mir.So fuhr ich mit gesamt 160 Lauf-km auf 5 Wochen zum Halbmarathon nach München.

Was erwartet mich.Grundlage hatte ich genügend. Die Distanz hatte ich auch im Griff und ich dachte mir wenn es gut läuft knapp unter 1:40 Std zu Kommen.Ich reihte mich in die Reihen der zum Start wandernden Teilnehmer ein. Wow sind das Viele. Bei den LKW's gab ich meinen Kleidungsbeutel ab und begab mich in Richtung Start.

Etwas warm laufen . Dann in den Startblock. Ich stellte mich sehr weit vorne auf .Eigentlich war es wie beim Radrennen.Die Finishershirtdichte ist geringer.Dafür die Kommpressionstrumpfdichte höher. Vereinszugehörigkeit wird auch Gross geschrieben. LG's und LC's Shirts in Hülle und Fülle. Dann noch die Triathleten.Nicht ganz so hager ,eher die Sahneschnittchen des Laufens.Langsam überkam mich das Gefühl , ich steh hier irgend wie verkehrt.Ich hörte Zeiten von 1:30, 1:25, 1: schlag mich Tot.Gut ich renn einfach mal mit und wenn es sein muss geh ich mit wehenden Fahnen unter.

Prima kein Higway to Hell zum Start dafür Seven Nation Army. Die letzten Sekunden . Es ging los 5700 Teilnehmer setzten sich mehr oder die hinter mir weniger in Bewegung.Ich versuchte mein Tempo zufinden was gut gelang .Geht doch dachte ich mir. Beim Blick auf die Uhr nach dem ersten KM wurde ich warscheinlich etwas Bleich.Kann nicht sein so schnell bist du nicht.Dann KM 2 wow bin ich flott unterwegs. Wie war das noch mit den Fahnen. Ich lief von der Zeit her zuschnell, vom Gefühl her passte alles. Wenn das Gefühl stimmt hat sich der Körper danach zurichten, oder so ähnlich. Die ersten Kilometer waren optisch nicht grad der Bringer.Aber das wusste ich vorher.Oh ein bekannter Klang neben der Strecke. Eine Band spielte na was ? Highway to Hell. Nicht das ich diesen Lied schlecht finde, nur hängt es mir nach diversen MTB Etappenrennen zu den Ohren raus. Bei Km 7 über die Isar, Isartor. Weiter hoch Richtung Marienplatz. Verpflegung Gel rein Wasser hinterher und ab ging es. KM 10 die Zeit immer noch der Hammer.Es lief wie geschmiert .Ich wurde zwar überholt aber mein Tempo war gleichmäsig hoch.Die waren einfach schneller.Dann die Schleife über den Königsplatz und zurück zur Leopoldstrasse . Was ist das. Ich lief mit meinem Tempo in die 10km Läufer. Super Slalom  war angesagt .Bei Km 17  kurzer Blick zur Uhr.Ich bin immer noch schnell. Ich lief weiter nur durch die vielen 10km Läufer konnte man nicht unbedingt den kürzesten Weg Wählen. Wurscht es ist Wettbewerb und da muss man durch.Km 19 ich sah Leute die neben mir am Start waren.Ich lief immer noch recht rund oder zumindest versuchte ich es.Km 20 der Moderator sagt was von 1:29 Brutto ich sah kurz auf die Uhr 1:28 irgendwas.Weiter durchs Marathontor ins Stadion.Was für ein Anblick. Ich hatte Richtige Gänsehaut.Dann das Ziel . Sah die Uhr oben 1:33..... Alter Schwede Das nenn ich einen Einstand beim ersten Wettkampf . Es waren dann genau netto 1:33,17 Std Platz 334 Gesamt und 54 in der M45....

Fazit .Wetter super, Zeit absolut Geil.... nächster Halt Marathon das

wird eine andere Geschichte nächstes Jahr

http://my.myblog.de/wolfgang-gap/img/mm2010.jpg

1 Kommentar 11.10.10 19:08, kommentieren